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Tuesday, 19 May 2015

Das neue Labor im Computer: ESF-Nachwuchsforschergruppe CoSiMa erhält Förderpriorität



Die vom Dresden Center for Computational Materials Science (DCMS) der TUD unter Koordination von Prof. Gianaurelio Cuniberti vorgeschlagene ESF-Nachwuchsforschergruppe „Computer-Simulationen für das Materialdesign“ (CoSiMa) wurde vom SMWK aufgefordert, einen Vollantrag zu stellen. Das für den Zeitraum von September 2015 bis August 2018 geplante Projekt mit einem Gesamtvolumen von ca. 2,1 Millionen Euro soll unter der Beteiligung von zwölf Professuren der TU Dresden in enger Kooperation mit vier außeruniversitären Forschungsinstituten der Fraunhofer-Gesellschaft und der Leibniz-Gemeinschaft sowie der TU Chemnitz realisiert werden. Insgesamt sollen zehn Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler in diesem hochgradig vernetzten Verbundprojekt tätig werden und sich aktuellen praxisnahen Fragestellungen der rechnergestützten Materialforschung widmen.

Geschätzte 70 Prozent aller in deutschen Unternehmen entwickelten Produkte beruhen auf Innovationen im Materialbereich. Jedoch vergehen oft mehr als 20 Jahre bis neu entdeckte Materialien reif für die praktische Anwendung sind. „Die rechnergestützte Materialforschung ermöglicht es, diese Zeitspanne durch Simulationen erheblich zu verkürzen und neue Ansätze und Ideen deutlich schneller zur Marktreife zu bringen“, so Prof. G. Cuniberti von der Professur für Materialwissenschaft und Nanotechnik. Dieser Aufgabe habe sich das von ihm geleitete und an der TU Dresden angesiedelte Dresden Center for Computational Materials Science (DCMS) im Verbund mit starken Partnern in Dresden, Chemnitz und Freiberg verschrieben, indem es auf diesem Gebiet tätige Forscher zusammenbringt und den Kontakt zu Firmen stärkt. Die ESF-Nachwuchsforschergruppe CoSiMa leistet wichtige Beiträge zum wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Fortschritt im Freistaat Sachsen. Zum einen durch die angestrebte Qualifizierung junger Wissenschaftler im Bereich der Materialsimulation, in dem in Deutschland ein extrem großer und zukünftig noch wachsender Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften besteht. Zum anderen zielt sie auf die Gewinnung von anwendungsnahen Ergebnissen in der multi- und interdisziplinären rechnergestützten Materialforschung für Anwendungen in Elektronik, Medizin, Biologie und Lebenswissenschaften, Energietechnik, Verfahrenstechnik und Automobilbau. Das Vorhaben adressiert zudem wichtige Förderschwerpunkte des Europäischen Sozialfonds (ESF) in Sachsen wie praxisorientierte Forschung und die Gewinnung ökologisch nachhaltiger Forschungsergebnisse, die Stärkung der F&E-Aktivitäten im MINT-Bereich, einschließlich der Erhöhung des Frauenanteils in diesen Disziplinen und die verstärkte Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien. Nicht zuletzt wird durch den Aufbau der Gruppe die Position Dresdens als führendes Zentrum der Materialforschung gestärkt.



last modified: 2017.08.15 Di
author: webadmin

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