complex nano materials: the chair of materials science and nanotechnology

 
Lange Nacht der Wissenschaften 2021

 
Sie können auch über ZOOM teilnehmen.
 
Digitalisierung der Sinne
Unsere fünf Sinne ermöglichen uns, unsere Umwelt wahrzunehmen und mit ihr zu interagieren. Längst sind wir daran gewöhnt, dass auch Technologie Reize aus der Umgebung interpretieren kann: Fast jeder trägt heutzutage ein Smartphone mit sich, das unser Gesicht oder unsere Katze auf Fotos erkennt, auf Berührung reagiert und Spracheingaben interpretiert. Technologie kann also SEHEN, FÜHLEN und HÖREN. Schwieriger sieht es mit dem RIECHEN aus, das heißt, mit der Interpretation unserer „chemischen Umgebung“. Obwohl es seit langer Zeit Prototypen von sog. elektronischen Nasen gibt, ist der Geruchssinn noch weit von einer massentauglichen Digitalisierung entfernt. Das ist in vielerlei Hinsicht eine schwerwiegende Einschränkung, da der Geruchssinn eine wichtige Rolle in unserem täglichen Leben spielt: Ohne Riechen schmeckt unser Essen fad, Gerüche warnen uns vor gefährlichen Situationen wie Brand oder verdorbenen Lebensmitteln und der Körpergeruch unserer Mitmenschen sagt uns, ob wir uns zu einer Person hingezogen fühlen, ob diese krank oder gesund ist oder sogar, welche Gefühle die Person erlebt. Tatsächlich können Menschen alleine durch Riechproben feststellen, ob Schweißgeruch von sportlicher Betätigung oder von Prüflingen vor einer mündlichen Prüfung stammt! Aber warum ist das Riechen für eine technologische Umsetzung so viel komplizierter als andere Sinne? Was braucht man, um Sensoren das Riechen beizubringen und wie sähe eine Welt aus, in der Technologie Riechen kann? Mit einer kurzen Tour durch die „Digitalisierung der Sinne“ wollen wir Antworten auf diese Fragen finden, verblüffende Informationen zu unseren Sinnen geben und debattieren, ob der Toaster der Zukunft riechen kann. Link zum Riechquiz
18:15, 19:15, 20:15, 21:15 Uhr
Die Elektrifizierung der Mobilität
Batterien bedeuten Freiheit und Komfort. Worauf müssten wir in unserem Alltag verzichten, wenn es sie nicht gäbe? Es mag einem zunächst das Mobiltelefon einfallen. Weg! Aber auch im Haushalt. Alle kabellosen Geräte, Fernbedinungen, Kinderspielsachen, Werkzeug (sog. Power-tools), Utensilien, wie Digitalwaage oder Vater's Rasierapperat. Alles wäre mechanisch und müsste von Hand betrieben werden. Das würde unseren durchgeplanten Alltag ziemlich durcheinander bringen. Natürlich müssten wir auch unser Auto wieder mit einer Kurbel starten und wäre es draußen dunkel, müssten wir eine Kerze anzünden. Glücklicherweise leben wir aber in einer Welt, in der die Elektrochemie entdeckt wurde und mit ihr die sog. elektrochemische Energiespeicherung. Denn das sind Batterien: Elektrochemische Energiespeicher Lithium-Ionenbatterien sind uns inzwischen seit etwa 36 Jahren bekannt. Spätestens nach Einführung des iPhone's hat diese Batterietechnik aber eine Verbreitung wie nur wenige andere Produkte erfahren. Mittlerweile kann man fast jedes Gerät in einer Batterievariante kaufen. Die Automobilindustrie durchläuft wohl den größten Wandel. Aber hier wird es kniffelig: Kleine Geräte und Spielzeuge können kurzfristig aufgeladen werden und wenn sie ausfallen ist das meist unproblematisch. Auf Autos muss man sich aber verlassen können. Sie sollen sehr weit fahren und die dafür notwendige Energie muss im Auto gespeichert werden, zunehmend in Batterien. Wir werfen einen Blick unter die Batteriehülle und versuchen zu verstehen, warum es so schwer ist, mehr und mehr Energie in Batterien zu speichern.
18:45, 19:45, 20:45, 21:45 Uhr

 
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The chair is affiliated with the Institute for Materials Science (IfWW) and the Institute of Applied Physics (IAP).